
Am Samstag, 21. März, ruft die Stadt Wiesbaden gemeinsam mit Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen und dem Oberbürgermeister Gert Uwe Mende zu einer kleinen, sichtbaren Aktion anlässlich des Welt Down Syndrom Tags auf. Teilnehmende sollen zwei unterschiedliche Socken tragen, um auf Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe aufmerksam zu machen.
Aktion und Aufruf
Die Initiative setzt auf eine einfache Geste: Wer am 21. März mitmacht, zieht zwei verschiedenfarbige Socken an. Die kommunale Inklusionsbeauftragte Andrea Hausy fordert die Bevölkerung zur Teilnahme auf und beschreibt die Aktion als ein Zeichen für Offenheit, Inklusion und Vielfalt. Die Aktion richtet sich an alle Einwohnerinnen und Einwohner und soll sichtbar machen, dass Inklusion auf unterschiedliche Weise gefördert werden kann.
Symbolik und Hintergrund
Die bunten Socken sind international als Symbol für den Welt Down Syndrom Tag verbreitet. Sie verweisen auf das dreifach vorhandene 21. Chromosom bei Menschen mit Trisomie 21 und zugleich auf die Wertschätzung von Individualität. Oberbürgermeister Gert Uwe Mende betont, dass die Aktion bewusst ein Zeichen für Inklusion und Vielfalt setzen wolle. Er verweist zugleich auf bestehende Vorurteile und strukturelle Barrieren, die eine gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erschweren. „Deshalb ist es so wichtig, sich weiter für Inklusion einzusetzen“, sagt Mende.
Der Expertenrat unter den Sprechern Yvonne Mondani und Marius Ohlendorf fordert, dass Menschen mit Down Syndrom gleichberechtigt wahrgenommen werden sollen, insbesondere in der inklusiven Bildung und bei der gesellschaftlichen Teilhabe. Dem Expertenrat ist außerdem die Übersetzung von Informationen in Einfache Sprache ein wichtiges Anliegen, um Barrieren bei der Kommunikation abzubauen.
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